Tag Archives: Greifswald

5. Greifswalder Citylauf

linksjugend [’solid]/ Die Linke.SDS  – alles nur zurückblickende ewig Gestrige? Von wegen! Beim 5. Greifswalder Citylauf bewies die Gruppe, dass in die Zukunft schauen und nach vorne stürmen ihr Motto ist. Gido, Diana, Max und Marian bewiesen beim Lauf ihren Kampfgeist.
Trotz der durchs Hörsaalhocken und Schreibtischcampieren eingerosteten Gelenke konnten unsere Läufer eine beachtliche Zeit von 50 Minuten erreichen und stellten somit zumindest einige Staffeln in den Schatten.

Ein besonderes Lob geht an Andrè, der sich trotz der erwähnten Nebenwirkungen des Studiums an den 10km Lauf wagte und ihn in einer knappen Stunde absolvierte.
Zwar hat es in keiner der Kategorien, an denen wir teilgenommen haben, für einen Platz gereicht, aber es wurde gezeigt, dass Linksjugend[`solid] und DieLinke.SDS Greifswald sportlich – kulturelle Veranstaltungen unterstützen und das wir auch körperlich fit für die anstehenden Aufgaben in Wahlkampf und Hochschulpolitik sind.

Foto: Gido Lukas

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Greifswalder Grünen-Blog übt sich in Geschichtsklitterung

Mit Bestürzen musste die Greifswalder Ortsgruppe von Die Linke.SDS/ linksjugend [`solid] feststellen, dass auf dem Blog seit Tagen nicht nur die Freie Deutsche Jugend und die Hitler-Jugend gleichgesetzt werden, sondern auch nach einer bereits aufgekommenen Diskussion aufrecht erhalten wird.

Der Verfasser des Artikels „Jahn-Gymnasium – nach 450 Jahren nichts dazu gelernt“, scheint nach der angestoßenen Debatte auch nichts dazu gelernt zu haben, beziehungsweise bislang noch keinen ernsthaften Vergleich zwischen der Hitler-Jugend und der FDJ in Betracht gezogen zu haben. Andernfalls wäre er nicht der naiven Frage: „Worin soll der Unterschied zwischen der HJ und der FDJ zu sehen sein?“ Ferner fährt der Autor fort: […]

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Nazis bekamen nur eine Minidemo

Bis auf das Datum änderte sich für die NPD in Greifswald am 01. 05. 2011 fast alles in ihrer ursprünglichen Planung. Zwar fand die Demonstration statt, allerdings nur unter deutlich erschwerten Bedingungen für die sogenannten Nationaldemokrat_innen.

Erst mussten sie fast zwei Stunden warten, bevor sie unter ihrem fragwürdigen Motto “Fremdarbeiter- Invasion stoppen” losmarschieren durften, jedoch nicht, wie geplant über die Hertzstraße, sondern in umgekehrter Richtung über die Hans-Beimler-Straße. Des weiteren wurde die Länge der Route um die Hälfte verkürzt. Grund dafür waren zahlreiche kleinere Blockaden von Antifaschist_innen, die nicht wollten, dass die Nazis ihre menschenfeindlichen Botschaften verbreiten. […]

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Neonazistische Brandanschläge: Ein Grund mehr für Blockaden!

Die Gewaltbereitschaft der Greifswalder Neonazis spitzt sich weiter zu: In der Nacht vom 26. zum 27. April wurde ein parkendes Fahrzeug beim Internationalen Kultur- und Wohnprojekt (IKuWo) angezündet. Zudem wurde die Scheune des alternativen Wagendorfes in Alt-Ungnade mit Hakenkreuzen beschmiert und ebenfalls teilweise in Brand gesteckt.

Das Neonazis Gewalt als legitimes Mittel der Meinungsäußerung betrachten wird durch diese Vorfälle einmal mehr verdeutlicht. So verursachten die Anschläge nicht nur einen erheblichen Sachschaden, “sondern sind ebenfalls als offensichtliche Drohung an die Unterstüzer_innen des Bündnisses Greifswald Nazifrei zu werten” so Claudia Sprengel, Sprecherin der Greifswalder Ortsgruppe Die Linke.SDS/linksjugend [’solid]. “Gerade die feigen Anschläge machen es deutlicher denn je, dass den Neonazis nicht nur am 1. Mai, sondern jederzeit entschieden entgegen getreten werden muss”, betont Sprengel nachdrücklich.

Die Linke.SDS/ linksjugend [’solid] solidarisiert sich mit den Opfern der Brandanschläge und fordert alle Greifswalder_innen dazu auf, bereits morgen ein erstes, deutliches Zeichen gegen Rechte Gewalt zu setzen und um 18 Uhr zur Kundgebung des Bündnisses Greifswald Nazifrei auf dem Marktplatz zu kommen.

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Castor reloaded

Erwartet wurde er mit Schrecken: Der nächste Castortransport mit verglaster Atomsuppe aus der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe. Ab dem 15.02. war es soweit. Wieder wurde radioaktive Fracht kilometerweit durchs Land gefahren. Geschützt von bundesweit ca. 8600 Beamten der Landes- und der Bundespolizei.

Die Linke SDS & Linksjugend [‘solid] beteiligte sich wieder mit einer Mahnwache in Stilow im Anti-Atom Bündnis Nord-Ost. Vielfache Medienaufmerksamkeit gewann die Gruppe aus Greifswald durch ein Schauspiel, in welchem symbolisch Fr. Merkel mit der Atomlobby vermählt wurde. „Bis das der letzte Euro euch scheidet“, so die Worte des Pastors. Doch sind wir uns einig, dass auf Worte auch Taten folgen mussten. […]

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Anti-Atom-Proteste mit [`solid]

Bereits im Dezember waren Greifswalder Linksjugend.[’solid]- Aktivistinnen und Aktivisten mit an der Strecke nach Lubmin, um in Form einer Mahnwache ein Zeichen gegen den Castor-Transport zu setzen. Am 16. Dezember erreichte der Castorzug nur unter Begleitung von Protesten und Blokaden entlang der Strecke zum Lubminer Werkbahnhof das Zwischenlager Nord in Rubenow. Der Zug konnte nur unter einem gigantischen Polizeiaufgebot sein Ziel erreichen.

Seit über zwanzig Jahren wird gegen die fahrlässige Nutzung der Methode der Kernspaltung zur Energieerzeugung demonstriert. Seit über zwanzig Jahren wird auf den sich immer weiter vermehrenden Strahlenmüll und die fehlenden Endlagermöglichkeiten hingewiesen. Und seit über zwanzig Jahren verdienen Stromkonzerne Milliarden an Atomkraftwerken und das Risiko hinnehmen, wenn Menschen aufgrund der Strahlenbelastung an Leukämie erkranken.

Wir stellen uns gegen diese verantwortungslose Politik mit falscher Ausstrahlung! Aus diesem Grund errichteten wir im Dezember eine Mahnwache in Stilow und werden auch im Februar wieder dabei sein, um für unsere Zukunft und die unserer Kinder zu streiten!

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