Atomenergie ist Todestechnologie
Mit der Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima wird in Deutschland Öl ins Feuer der Debatte um den Atomausstieg gegossen. Während Anti-Atom-Aktivistinnen und Aktivisten seit Jahren vor den in Kernkraftwerken innewohnenden Sicherheitsrisiken warnen, hält die Bundesregierung weiterhin an der Laufzeitverlängerung fest.
Zwar behauptet Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einer Pressekonferenz zum Thema vollmundig, ”angesichts der Lage eine Sicherheitsüberprüfung aller Kernkraftwerke” durchführen zu wollen. “Und zwar dergestalt, dass die Kernkraftwerke, die vor 1980 in Betrieb gegangen sind, für die Zeit des Moratoriums außer Betrieb sind”, allerdings sind derartige Äußerungen eher als Besänftigungen von Seiten der Regierungs-Mutti zu bewerten. Ernsthafte Veränderungen sind kaum zu erwarten, halten Merkel und Westerwelle schließlich weiterhin an ihrer “Revolution im Energiewesen” fest. Der Umbau hin zu erneuerbaren Energien solle beschleunigt werden. Westerwelle zieht ganz vorsichtig eine Abschaltung der Atommeiler in Biblis A und Biblis B in Erwägung. Werden die ursprünglichen Pläne der derzeitigen Regierung umgesetzt, gehen sämtliche Atomkraftwerke nach 40 bis 50 Jahren ununterbrochener Laufzeit ohne technische Nachrüstungen vom Netz. [...]
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