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Nazi-Aufmarsch in Schwerin am 25.09.2010 verhindern!

Am 25.09.2010 plant die NPD eine Demonstration in Schwerin. Sie fordern die „Todesstrafe für Kinderschänder“. Sie wollen auf Stimmenfang für die bevorstehenden Landtagswahlen gehen. Sie setzen dabei bewusst auf ein Thema, das sie als „Türöffner“ zur gesellschaftlichen Aufmerksamkeit und aus der politischen Isolation heraus begreifen. Dies tun sie in dem Bewusstsein, dass sexueller Missbrauch als Aufhänger für Populismus der verschiedensten politischen Spektren ein dankbares Thema ist. Es ist eine weiträumige Route vom Hauptbahnhof in die Weststadt und zurück in die Altstadt beantragt.

Zusammen mit vielen Initiativen werden wir versuchen durch zivilen Ungehorsam , also friedlichen Sitz- und Menschenblockaden, den Nazis einen Strich durch ihre Rechnung machen! Wir fordern jeden dazu auf am 25.09.2010 mit uns in Schwerin zu sein um den Naziaufmarsch zu blockieren!

Mehr Infos unter http://blocksn.blogsport.de/

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linksjugend [`solid] Schwerin protestierte gegen Bundeswehr an Schulen

Der Jugendverband der LINKEN, die Linksjugend solid, hat am 14. August 2010 gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Bundeswehr protestiert. Die Vereinbarung regelt den Einsatz von Soldaten, die über die Sicherheitspolitik in Schulen referieren. Mit einem Transparent und Flyern informierte die Linksjugend solid in der Nähe des Bundeswehr Karriere Trucks beim Mecklenburg-Vorpommern-Tag.

Alexander Lehmann, einer der Sprecher der solid-Ortsgruppe Schwerin, sagt hierzu: „Diese Vereinbarung lehnt unser Jugendverband entschieden ab. Die Bundeswehr hat in Schulen nichts zu suchen. Was in der Gesellschaft kontrovers diskutiert wird, muss auch in der Schule kontrovers behandelt werden. Dieses pädagogische Gebot kann durch Soldaten der Bundeswehr objektiv nicht umgesetzt werden“. Die Bundeswehr beschäftigte im Jahr 2009 bundesweit 94 Jugendoffiziere, die an Schulen tätig wurden und insgesamt über 110.000 Schüler erreicht haben. „Friedenspolitische Organisationen können weder personell noch finanziell mithalten und sind dadurch massiv benachteiligt. Auch wenn die Jungoffiziere nicht offiziell für eine Tätigkeit in der Bundeswehr werben, stellt ihr Auftritt eine indirekte Werbung dar“, so Alexander Lehmann weiter.
Aus Sicht der Jugendlichen war sich die Bundeswehr nicht zu schade, die Menschen mit Spiel- und Spaßgeräten für sich zu gewinnen. Auch mit dem Einsatz von SegWays, die Jung und Alt testen konnten, sollten insbesondere junge Menschen angelockt werden. Sie sollten mit Ausbildungs-, Arbeits- und Studienplätzen für eine Tätigkeit in der Bundeswehr gewonnen werden. „Über den tatsächlichen Alltag von Soldaten konnte man dagegen nur sehr wenig erfahren“, sagte der Sprecher der solid-Ortsgruppe Schwerin.

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