Drogenpolitik

Stell Dir mal vor…

, du liegst mit Deinen Freunden im Park auf der Wiese. Ihr chillt bei Musik und Bier, abends geht’s noch auf Party. Alles normal so weit, doch dann holt jemand mit der gewohnten Selbstverständlichkeit das Bauzeug raus und es wird erst mal gemütlich einer geraucht. Auch das ist noch unter Umständen Normalzustand. Nun stell Dir aber mal vor, dass es legal ist. Dass wir nicht mehr in dunklen Hinterhöfen überteuertes, gestrecktes und/oder qualitativ minderwertiges Gras kaufen müssen. Dass wir keine Paranoia vor den Strafverfolgungsbehörden haben müssen. Dass wir bei der Beschaffung ohne Herzrasen den Heimweg antreten können. Eine andere Welt ist möglich!
Leider leben wir in einer Welt, in der solch leichtsinniger Konsum in der Öffentlichkeit schwere rechtliche Konsequenzen nach sich zieht, in der man für den Verbrauch von Kleinstmengen ein Verfahren angehängt bekommt, was Anwalts- und Gerichtskosten bedeutet. Die Kriminalisierung führt zur Erkennungsdienstlichen Behandlung führt, bei der Fingerabdrücke, Fotos, persönliche Merkmale und die DNA erfasst werden. Der legitime Konsum von Cannabis führt in der Regel zwarnicht zur Haftstrafe, jedoch zu diversen Problemen bei der Jobsuche oder der Fahrerlaubnis, da der Eintrag im Führungszeugnis einen das ganze Leben verfolgen kann.

Leider leben wir in einer Welt, in der auf dem freien Drogenmarkt gestrecktes und unter Umständen gesundheitsgefährdendes Gras zu überhöhten Preisen angeboten wird.

Aber eine andere Welt ist möglich und machbar. Legalize it! Now!!!
Durch die Legalisierung von Cannabis hat der Staat die Möglichkeit, Steuern einzunehmen, die Sinnhaftigkeit von Steuern sei jetzt mal dahingestellt. Eine gesundheitliche Aufklärung, wie bei den Zigaretten- und Alkoholpräventionskampagnen würde die Mündigkeit der Konsumenten erhöhen. Die Entkriminalisierung drängt mafiöse Strukturen zurück und führt zum Abbau sinnloser Polizeiarbeit. Aufgrund der qualitativen Verbesserung von Cannabis und den niedrigeren Preisen wird die Beschaffungskriminalität zurückgehen und das Gesundheitssystem weniger belastet. Durch die verbesserte Versorgungslage kann es nicht mehr zum Konsum von anderen Ersatzdrogen kommen.
Die Produktion und die zentrale Abgabe, beispielsweise in Coffeshops, wird Arbeitsplätze schaffen. Eine Legalisierung würde auch die Zulassung als Medikament zur Behandlung verschiedenster Krankheiten nach sich ziehen. Dies würde eine Menge unnützer, der Profitgier entsprungener Medikamente verdrängen und die Pharmalobby zurückdrängen.
Und zu guter Letzt lässt der regelmäßige Konsum unsere Welt friedlicher werden, da konservative Jungunionisten und Burschenschaftler ihre Existenz revidieren.

Hier noch ein Reader zum Thema

 

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