MAXIMILIAN HENTSCHEL (21)

Beruf: Auszubildender Fachinformatiker (Systemintegration)
Wahlbereich: 1 & 2

„Die Entwicklung von Informationstechnik (IT) geht schnell voran. Damit Rostock nicht vom digitalen Zeitalter abgehängt wird, ist es nötig, Rostock an der Stelle weiterzuentwickeln. Es beginnt schon mit offenem WLAN für alle, einem Netz- & Breitbandausbau und die Modernisierung von Schulen. Die Stadtteile im Nordwesten & Nordosten Rostocks dürfen dabei nicht vernachlässigt werden. Aber nicht nur in der Digitalisierung, denn auch so sind die Stadtteile für die Jugendlichen & jungen Erwachsenen kaum noch attraktiv. Deshalb ist es wichtig auch Jugendlichen ein Recht auf Mitsprache in solchen Angelegenheiten zu geben, denn diese wissen genau wo noch Entwicklungsbedarf herrscht um das Wohnen & Leben attraktiver zu gestalten.“

NURGÜL SENLI (32)

Beruf: Wahlkreismitarbeiterin & Doktorandin
Wahlbereich: 1, 2 & 5

„Jeder Mensch hat das Recht auf Wohnen. Dies beinhaltet hinreichenden Wohnraum zu bezahlbaren Mietpreisen, ohne dass andere Grundbedürfnisse darunter leiden. Unsere Stadt benötigt dringend Wohnungen, aber auch Wohnheime für Studierende, Auszubildende und geflüchtete Menschen. Ich möchte mich gegen die Privatisierung des kommunalen Wohnungsbestandes und für die Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnräumen einsetzen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechen. Dazu gehört für mich auch ein Wohnumfeld mit Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, Begegnungsstätten sowie guten Anbindungen. Um unsere Umwelt zu schützen ist die Reduzierung des Autoverkehrs, der Ausbau und die Verbesserung des ÖPNVs und die Förderung von Rad- und Fußverkehrs dringend erforderlich. Die Fahrpreise müssen sinken, um die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten. Der fahrscheinlose ÖPNV für alle ist längst keine Utopie mehr.“

CHRISTIAN ALBRECHT (30)

Beruf: IT-Systemkaufmann, aktl. Studierender
Wahlbereich: 2 & 5

„In den Stadtteilen ist in den letzten Jahren nicht viel nicht passiert. Fast alle größeren Investitionen haben sich auf die Innenstadt konzentriert. Das hat zur Folge, dass man im Nordwesten und Nordosten außer Schlafen und Einkaufen nicht wirklich viel unternehmen kann, gerade als junger Mensch. Orte, an denen man sich länger aufhalten kann ohne dafür Geld ausgeben zu müssen, sind rar gesät. Das muss sich ändern. Diese Räume für Jugendliche müssen in Zukunft viel stärker bei der Stadtplanung berücksichtig werden. Anstatt also zig Millionen in Prestigeprojekte wie die BUGA zu stecken, von denen die normalen Rostockerinnen und Rostocker letztlich nicht viel haben, müssen wir erst einmal unsere Schulen, Kitas und Straßen ertüchtigen und die Stadtteile so gestalten, dass man sich gerne dort aufhält, egal ob jung oder alt. Denn davon profitieren wir letztlich alle.“

PHILLIP BOCK (26)

Beruf: Rettungssanitäter
Wahlbereich: 5

„Ich will ein Rostock, das alle Menschen als Zuhause bezeichnen können – ganz egal, wo sie herkommen. Deswegen werde ich mich in der Bürgerschaft für verbesserte Beteiligungsmöglichkeiten für die Einwohner*innen einsetzen. Zusätzlich will ich den baulichen Zustand öffentlicher Gebäude (etwa von Schulen und Sporthallen) verbessern und auch die Stadtteil- und Begegnungszentren fördern. Letztlich werde ich als Bürgerschaftsmitglied immer ein offenes Ohr haben – also, wenn ihr Probleme oder Fragen habt, dann sprecht mich einfach an oder kontaktiert mich in den sozialen Medien.“

SANDRO SMOLKA (29)

Beruf: Landesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE. M-V
Wahlbereich: 2, 3 & 4

„Rostock braucht weiterhin Orte, an denen Unterhaltung und Zusammensein ohne Kommerz möglich sein muss, egal ob am Stadthafen oder in Warnemünde. Deshalb stehe ich einer millionenschweren Luxusgartenschau wie der BUGA sehr kritisch gegenüber. Sie zäunt den Stadthafen ein und macht ihn zu einem exklusiven Event. Das darf nicht sein. In Rostock wurde an allen Ecken und Enden jahrelang gespart. Geh- und Radwege, Jugendhilfe und Personal müssen jetzt endlich in den Fokus rücken, und zwar in allen Stadtteilen. Die Stadt ist endlich schuldenfrei. Lasst uns die Überschüsse für die Belange der Menschen nutzen – nicht für die Prestigeprojekte.“