Einladung zur 2. regulären Landesmitgliederversammlung 2016 der linksjugend [solid] M-V

Einladung zur 2. regulären Landesmitgliederversammlung 2016 der linksjugend [solid] M-V

Liebe Genossinnen und Genossen der linksjugend [‚solid] M-V,
hiermit laden wir Euch recht herzlich zu unserer zweiten regulären Landesmitgliederversammlung 2016 ein.
Am 15. und 16. Oktober 2016 findet diese erstmalig im Kunsthaus Neustrelitz in der

statt. Wir wollen natürlich die Wahl auswerten, müssen Posten neu besetzen, und noch über das Ein oder Andere informieren, reden und abstimmen.

Bitte meldet euch bis zum 01. Oktober 2016 unter folgender Email-Adresse an:

  • info(at)solid-mv.de

und schreibt uns doch folgende Infos mit hinein:

  • Eure Namen,
  • ob es für Euch ok ist, privat untergebracht zu werden und
  • ob Ihr Schlaf-/ Bettsachen mitbringen könnt (ggf. eine Luftmatratze)

da wir im Kunsthaus Neustrelitz untergebracht sein werden und diese nur ein gewisses Kontingent an Betten da haben.
Bei weiteren Rückfragen steht Euch euer LSR gern hilfreich zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.
Euer Landessprecher*innenrat

Vorläufige Tagesordnung der LMV am 15. & 16. Oktober 2016:

Beginn: Samstag, 15. Oktober 2016, 11.00 Uhr
Ankunft 9.30 – 10.30 Uhr, mit kleinem Brunch, dafür wird die Mittagspause erst deutlich nach 12.00 Uhr stattfinden.

TOP 1 Begrüßung und Konstituierung
– Wahl der Gremien (Leitung, Protokoll, Wahlkommission, u.a.)

TOP 2 Anerkennung der neuen Ortsgruppen
– Torgelow
– Crivitz

TOP 3 Berichte des Landesspecher*innenrats und der Stellen

TOP 4 Berichte der einzelnen Ortsgruppen

TOP 5 Anträge

TOP 6 Wahlen
– Nachwahl Vertreterin im Länderrat (1x weibl. Liste)
– Neuwahl Delegierte für den Bundeskongress (5x weibl. und 5x gem. Liste)
– ggf. Nachwahl Ersatzdelegierte für den 5. Landesparteitag
– ggf. Nachwahl geschäftsführender LSR (1x weibl. Liste)

TOP 7 Workshop-Phase

TOP 8 Finanzen / Finanzbericht

TOP 9 Sonstiges

Die Abreise ist am Sonntag ab 14 Uhr geplant.

Politik mit Herz und Verstand: Aus Liebe zu Mensch und Natur!

Es muss endlich Veränderung in M-V her! Der „Normalzustand“ aus rassistischer Hetzte gegen Geflüchtete, Rücksichtslosigkeit gegenüber Natur und Tier, Spardiktat im Bildungsbereich sowie der Ausbeutung junger Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen kotzt uns an! Es wird Zeit laut zu werden – Krawall zu machen!

Kein Mensch ist illegal!

Wer vor Krieg, Terror oder auch Hunger flieht, hat ein Recht auf uneingeschränktes Asyl. Eine andere Position gibt es bei uns nicht. Daher treten wir auch allen rassistischen Hetzern konsequent entgegen. Wir fordern daher ein Ende der Abschiebungen von Geflüchteten in vermeintliche Sichere Herkunftsstaaten oder andere Länder, einen uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt für Geflüchtete, Zugang zu Sprachkursen, Kindertageseinrichtungen und Schulen und dezentrale Unterbringung in angemessen Wohnraum. Kein Mensch ist illegal bezieht sich für uns nicht nur auf die Unterstützung von Geflüchteten, nein auch auf Antirassismus, daher fordern wir auch ein Ende von der staatlichen Kriminalisierung von Gegenprotesten gegen Naziaufmärschen durch Polizei und Behörden des Landes. Denn Refugees Welcome ist für uns keine Phrase, wir kämpfen auf allen Ebenen für die Unterstützung von Geflüchteten und ihren Supportern! Bedingungslose Solidarität mit allen Geflüchteten!

Prekäre Beschäftigung? Is nich!

Die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen gehören für junge Menschen in M-V zu den schlechtesten im bundesdeutschen Vergleich. Es ist kein Wunder, dass viele junge Menschen in M-V ihre Ausbildung abbrechen, weil sie mit der Situation unzufrieden sind. Schlechte Betreuung im Betrieb, niedrige Entlohnung und das ständige Pendeln zwischen Betrieb und Berufsschule rauben den Spaß an Ausbildung und Arbeit. Wir fordern daher einen Mindestvergütung in der Ausbildung von 1200 € im Monat und ein Ausbildungsticket, damit die Fahrtkosten zwischen Arbeitsort und Berufsschule nicht mehr von den Azub*innen getragen werden.

Lernfabriken abschaffen

Studium und Schule dürfen sich nicht an wirtschaftlicher Verwertbarkeit orientieren. Das Abitur nach der 13. Klasse muss wieder eingeführt werden. Selektion an Schulen muss durch ein längeres gemeinsames Lernen überwunden werden. Die Hochschulen müssen besser finanziert werden. Dabei darf das Augenmerk nicht auf „Exzellenzinitiativen“ und Elitenförderung liegen. Die Abhängigkeit der Hochschulen von Drittmitteln ist zu begrenzen.

Landwirtschaft ökologisch sinnvoll gestalten

Die Landwirtschaft nach kapitalistischen Maßstäben muss überwunden werden! Tiere werden zu bloßen Produktionseinheiten degradiert. Beschäftigungsverhältnisse in der Landwirtschaft immer mehr prekarisiert. Gewinnbringend ist fast nur noch der Anbau von Monokulturen, deren Ertrag durch Pestizideinsatz, Bodenerosion und Versuchung des Grundwasser erkauft wird.

Unsere natürlichen Lebensgrundlagen, Natur und Tier müssen langfristig gesichert werden! Die Abhängigkeit von Treibstoff und Chemikalien muss zurückgeschraubt werden. Es muss Schluss sein, mit dem organisierten, massenhaften Tierleid in der industriellen Landwirtschaft.

Nur gemeinsam sind wir stark! Kommt zu uns und werdet aktiv in der linksjugend [solid]! Für eine linke Politik mit Herz und Verstand!

DIE LINKE hat kein „gestörtes“, sondern ein kritisches Verhältnis zur Bundeswehr

Daniel Seiffert: Die getroffenen Aussagen zeugen von Naivität im Umgang mit der Bundeswehr

Zur Pressemitteilung des Herrn Patrick Dahlemann (SPD) zum Antrag „Keine Militarisierung in der Bildung in Mecklenburg-Vorpommern“, äußert sich das Mitglied im Landessprecher*innenrat der linksjugend [‘solid]M-V und Direktkandidat DER LINKEN im Wahlkreis 35, Daniel Seiffert wie folgt:

Der Antrag der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern gegen die „Militarisierung in der Bildung“ offenbart kein „gestörtes“ Verhältnis DER LINKEN und ist auch nicht „schäbig“, sondern Ergebnis einer kritischen Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Bundeswehr in den vergangenen Jahren.

Einstmals als Verteidigungsarmee gestartet, ist die Bundeswehr inzwischen konsequent zu einer Interventionsarmee umgebaut worden, die ihre potentiellen Einsatzgebiete in aller Welt sieht. Die Teilnahme an Kampfeinsätzen auch und gerade in Krisengebieten gilt offenbar in deutschen Regierungskreisen als legitimes Mittel zur Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen.

Dumm nur, dass dies in weiten Kreisen der Bevölkerung nach wie vor auf Ablehnung stößt. Nach Aussetzung der Wehrpflicht hat die Bundeswehr dementsprechende Nachwuchssorgen. Die rasant wachsenden Ausgaben der Bundeswehr für ihre „Öffentlichkeitsarbeit“ und das Drängen an Schulen und Hochschulen sind da wohl nur konsequent. Dass ihr dafür von unserer Landesregierung mit einer Kooperationsvereinbarung auch noch der rote Teppich ausgebreitet wird, ist der eigentliche Skandal.

Denn die Jugendoffiziere können aufgrund ihrer Interessenkonflikte eben keine neutralen Lehrenden sein, sondern stellen – stark geförderte – Lobbyisten dar. Dies nicht wahrnehmen zu wollen und darauf zu pochen, die vereinbarten Grundsätze würden schon eingehalten, zeugt von erstaunlicher Naivität. Angesichts der Ernsthaftigkeit des Themas ist eine solche Haltung unverantwortlich. Immerhin geht es in letzter Konsequenz um Leben und Tod, mindestens aber um die körperliche und geistige Unversehrtheit aktueller und potentieller Bundeswehrangehöriger.

Hier erklärt sich dann auch die angebliche Doppelzüngigkeit von Politikern DER LINKEN. Denn natürlich ist die Bundeswehr an ihren Standorten ein wichtiger Akteur und kein verantwortungsbewusster Kommunalpolitiker auch DER LINKEN könnte es sich leisten, dies einfach zu ignorieren. Die Fürsorge für die Einwohnerinnen und Einwohner ihrer Gemeinden macht eben auch vor Bundeswehrangehörigen nicht halt.

Und was die Arbeitgeberrolle der Bundeswehr angeht: bei Standortschließungen war und ist es vor allem DIE LINKE, die konsequent tragefähige Konzepte zur Nachnutzung einfordert. Was passiert, wenn dies nicht beachtet wird, kann man gut an den vielen Problemen nachverfolgen, unter denen z.B. die Stadt Eggesin seit der letzten Bundeswehrreform zu leiden hat.

 

Einladung zur Landesmitgliederversammlung der linksjugend [solid] M-V

Einladung zur Landesmitgliederversammlung der linksjugend [solid] MV

Liebe Genoss*innen,
wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, wurde die Rechtmäßigkeit der Landesmitgliederversammlung vom 19.-20.03.2016 aufgrund nicht eingehaltener Formalien angezweifelt. Nun ließe sich trefflich darüber streiten, inwieweit etwaige Formverstöße tatsächlich aufgetreten sind und ob diese auch Auswirkungen auf unsere Verbandsarbeit hätten. Um aber eventuelle langwierige Debatten abzukürzen und unnötige Zweifel zu vermeiden, hat sich der Landessprecher*innenrat entschlossen eine außerplanmäßige Landesmitgliederversammlung für den 14.05.2016 im Speicher der Spielkartenfabrik (Katharinenberg 34) in Stralsund einzuberufen. Tagungsbeginn wird 12:00 Uhr sein.
Im Wesentlichen wird es darum gehen, die Wahlen und Beschlüsse der letzten LMV zu wiederholen. Auf diese Weise müssen sich die neu Gewählten keine Gedanken mehr über eine möglicherweise unrechtmäßig zustande gekommene Wahl machen und wir alle können uns wieder auf die Arbeit an und mit Inhalten konzentrieren. Daher wollen wir die Gelegenheit auch nutzen, noch einmal über unseren Jugendwahlkampf zu diskutieren. Genaueres könnt ihr der vorläufigen Tagesordnung entnehmen. Falls euch noch Themen für die Tagesordnung auf dem Herzen liegen, dann schreibt uns bitte ein Mail.Wie es die Bezeichnung außerplanmäßige LMV schon andeutet, war hierfür ursprünglich kein Geld eingeplant. Um Kosten zu sparen, wird es diesmal keine zentral organisierte Versorgung geben. Also verpflegt euch bitte selbst. Die Reisekosten werden aber natürlich wie gewohnt erstattet.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.
Euer Landessprecher*innenrat

Vorläufige Tagesordnung:

TOP 1 Konstituierung
Vorstellungsrunde;
Wahl der Tagesleitung,
der Protokollführung,
der Mandatsprüfungskommission,
der Wahlkommission
und Bestätigung der Geschäftsordnung und der Wahlordnung

TOP 2 Wahlen
– Neuwahl aller unserer Delegierten (und Ersatzmitglieder) für den 5. Landesparteitages der Partei DIE
LINKE. M-V (Neuwahl bedeutet zugleich, dass alle zuvor gewählten Menschen abgewählt sind)
– Abwahl eines Mitglieds aus dem geschäftsführenden Landessprecher*innenrat und Nachwahl des
betreffenden Platzes (weibl. Liste)
– Neuwahl unserer Vertreter*innen für den Landesausschuss
– Nachwahl einer Vertreter*in (weibl. Liste) für den Länderrat
– Neuwahl der Landesfinanzrevisionskommission
– Neuwahl der Landesschiedskommission

TOP 3 Bestätigen der auf der letzten LMV gefassten Beschlüsse

TOP 4 Jugendwahlkampf
– Diskussion über das Jugendwahlprogramm
– Diskussion über Wahlkampfstrategien, Unterstützung der LINKEN und ihrer Kandidat*innen

TOP 5 Sonstiges

Pop_Queer_Kritik – Mehr Regenbogen für den Mainstream?

Sookee kommt nach Greifswald! Und sie hat einen Vortrag im Gepäck, der jedes feministische Herz höher schlagen lässt:

Pop_Queer_Kritik – Mehr Regenbogen für den Mainstream?

Mit einem Verständnis von „Queer“, das politischer ist, als die Bierwerbung auf einer Regenbogen-Parade und das eine Gesellschaft stärker strukturiert, als die Homo-Ehe, sucht der Vortrag nach Antworten auf folgende Fragen:

– Ist gay die Voraussetzung für queer?Was macht Musik überhaupt queer?

– Wie viel Sex muss sein, um queererkennbar werden zu lassen?

– Wie lässt sich ein popkultureller Content queer gegen den Strich lesen?

– Hilft ein queerer Hype auf dem Weg zur Revolution?

An den Vortrag schließt sich eine offene Diskussion mit Sookee an.

https://www.facebook.com/events/971900962901629/

Landesmitgliederversammlung am 19. und 20.03.2016 im Hansehaus Greifswald

Liebe Genossin, lieber Genosse!

Wir möchten Dich hiermit herzlich erinnern, dich zur nächsten Landesmitgliederversammlung (LMV) der linksjugend [‚solid] MV anzumelden. Sie findet am 19. und 20.03.2016 im Hansehaus Greifswald (Hans-Beimler-Straße 63, 17491 Greifswald) statt. Die LMV ist das höchste beschlussfassende Gremium auf Landesebene. Hier werden die Weichen für die Entwicklung unseres Verbandes in der nächsten Zeit gestellt. Außerdem gibt es einige Wahlen. Bitte meldet euch möglichst schnell an, damit wir genug Schlafplätze und Essen einplanen Anmeldungen bitte an: *bennyschwarz92@web.de *

P.S. Errinnert nochmal alle aus eurem Umfeld an die LMV!
P.P.S Es wird die größte LMV der letzten Jahre!!

*Eine aktuelle Tagesordnung schicken wir euch nach der Klausurtagung an diesem Wochenende zu.*

Sozialistische Grüße

Euer Landesprecher*innenrat der linksjugend [‚solid] MV

_Hinweise zur Landesvollversammlung:_

*Anreise*
Wir tagen im Hansehaus Greifswald (Hans-Beimler-Straße 63, 17491 Greifswald). Es ist gut mit dem ÖPNV zu erreichen: Fußläufig etwa 5 Minuten vom Bahnhof *Greifswald Süd*. Wenn ihr mit Auto anreisz,könnt ihr direkt auf dem Gelände des Hansehauses parken(Auffahrt zum Parkplatz liegt in der Karl-Liebknecht Straße).

*Kosten*
Alle mit der LVV verbundenen entstehenden legitimen Kosten werden vom Verband übernommen. Das schließt ein:Die An- und Abreise (Bitte reist aus Kosten- und Umweltgründen bevorzugt mit der Bahn / ÖPNV, 2. Klasse. Die Anreise mit dem PKW sollte nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen).
Die Verpflegung wird vor Ort gestellt und natürlich denken wir auch an diejenigen unter euch, die sich vegan ernähren.
Die Übernachtung erfolgt zentral (im Hansehaus) bzw. dezentral (bei Genossen*innen), je nachdem was ihr angemeldet habt statt. Falls ihr bei Genossen*innen untergebracht werdet, denkt bitte an einen Schlafsack . Für die Übernachtung fallen natürlich auch keine Kosten an.
Um einen Teil der Kosten wieder rein zu bekommen wird es eine Spendendose geben.

*Bewegungsfreiheit*
Der Tagungsort ist leider nur eingeschränkt barrierefrei zugänglich: Die wenigen Stufen können mit Rampen überbrückt werden.

*Workshops*
Eventuell werden im Rahmen der LMV auch einige Themenbereiche auch in Workshopform umgesetzt, wenn ja folgen dazu weitere Infos am Anfang der nächsten Woche.

*Anträge*
Ein Antrag ist eine Vorlage für einen Beschluss unseres Verbandes. Es kann eine Positionierung zu einem bestimmten Thema sein, ein Flyer-Auftrag, eine Kampagne und vieles mehr. Jedes Mitglied und jede Basisgruppe hat das Recht, Anträge zu stellen.
Uns sind keine satzungsändernden Anträge zugegangen.

Für alle anderen Anträge gilt: Bitte schickt sie uns möglich vor der LMV zu. Am besten bis zu diesem Wochenende damit wir sie am Anfang der Woche euch allen zuschicken können. Damit jede/r Genoss*innen und Basisgruppen die Möglichkeit zu geben auf Anträge zu reagieren und eventuell Verbesserungen / Ergänzungen / Änderungen zu formulieren.

*Es wird außerdem diverse Wahlen geben:*
Zu Beginn der Tagung werden Tagungsleitung, Protokollführung sowie Wahl- und Zählkommission gewählt (diese Ämter gelten nur für die eine LMV).

Falls ihr noch Fragen habt, schreibt uns einfach eine Mail

Gemeinsam Grenzen einreißen! Aufruf zum Frauen*kampftag 2016

Die Linksjugend [Solid‘] MV unterstützt den Aufruf zur Demonstration. 

abgeschrieben von

https://frauenkampftag2014.wordpress.com

… überall auf der Welt! Hunderttausende protestierten in Argentinien und Indien gegen Gewalt an Frauen*. Zehntausende in Spanien und Irland demonstrierten für das Recht auf Abtreibung. Aktivist*innen auf den Straßen Berlins stellten sich den selbsternannten Lebensschützer*innen in den Weg. In zahlreichen Projekten weltweit engagieren sich Frauen* für Umweltschutz und menschengerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen. In Deutschland streikten Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsberufe für die deutliche Aufwertung ihrer Arbeit. Im kurdischen Rojava kämpfen Frauen* selbstbewusst gegen den IS und bauen demokratische und gleichberechtigte Strukturen auf. Die internationale Frauen*bewegung wächst, vernetzt und organisiert sich.

Gegen Ausbeutung und Diskriminierung

Frauen* werden im Kapitalismus doppelt ausgebeutet und unterdrückt. Mehrheitlich Frauen* leisten die schlecht oder gar nicht bezahlte Erziehungs- und Pflegearbeit zu Hause und in der Gesellschaft. Frauen* verdienen im Durchschnitt rund ein Viertel weniger als Männer*, leiden unter Altersarmut und Pflegenotstand. All das betrifft Frauen* aus Migrantenfamilien besonders. Menschen, die nicht in die Kategorien Mann* und Frau* passen (wollen), wie Trans- und Inter-Menschen, werden als ‘unnormal’ diskriminiert und gewalttätig angegriffen.

Refugees welcome!

Aktuell sind weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Gründe sind Krieg, soziale Not – auch als Folge von Klima- und Umweltzerstörung –, Verfolgung und Vertreibung. Die Solidarität mit ihnen und die konkrete Hilfe der vielen Ehrenamtlichen ist gigantisch und macht uns Mut! Ein gegeneinander Ausspielen – sei es in der Wohnungsfrage oder bei Sozialleistungen – lassen wir nicht zu! Gerade deshalb fordern wir deutlich mehr staatliche und behördliche Leistungen. Ebenso fordern wir sicheren Aufenthalt und ein Asylrecht auf antifaschistischer Grundlage! Weg mit den Regelungen von „Drittstaaten“ und „sicheren Herkunftsstaaten“!

Feminismus gegen rechts

Wir sehen europaweit einen gefährlichen Aufschwung rassistischer und faschistischer Bewegungen und Parteien. Sie beantworten die soziale Frage nationalistisch und völkisch. Sie greifen Rechte der sexuellen Selbstbestimmung an. Sie wollen alle in ihr reaktionäres Familienmodell pressen und den Sexualkundeunterricht abschaffen. Wir fordern: Weg mit § 218! Für ein Leben und Lieben ohne Bevormundung! Stoppt AfD, NPD und Pegida!

Köln ist überall

Sexismus und Gewalt gegen Frauen* sind keine Importware, sondern allgegenwärtig in Deutschland. #ausnahmslos verurteilen wir Gewalt gegen Frauen* am Arbeits- und Ausbildungsplatz, ‘zu Hause’, im öffentlichen Raum und in den Medien. Instrumentalisierung von Frauen*rechten für rassistische Hetze weisen wir zurück.

Frauen für den Frieden

Zu allen Zeiten ist der Internationale Frauen*kampftag auch ein Kampftag für den Frieden gewesen. Vergewaltigung wird weltweit als Kriegswaffe eingesetzt. Religiös verbrämte Fundamentalisten wie der IS stehen für die brutale Unterdrückung von Frauen*. Wir wenden uns gegen Krieg, Aufrüstung, Militarisierung und die Instrumentalisierung von Frauen*rechten. Wir fordern: Stopp von deutschen Kriegseinsätzen und Waffenexporten!

Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, für ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf Bildung, auf körperliche Unversehrtheit sowie sexuelle Selbstbestimmung aller Mädchen* und Frauen*. Wir kämpfen für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Natur! Solidarisch, kritisch und offensiv gegen die bestehenden Verhältnisse!

Es gibt noch viel zu viele Grenzen – lasst sie uns gemeinsam einreißen!

Heraus am Sonntag, den 6. März!
Berlin | Rosa-Luxemburg-Platz
Auftakt: 12.00 Uhr | Demobeginn: 13.00 Uhr

Solidarität mit unserem Genossen Julian!

Bereits am Montagabend ereignete sich in Wismar ein Mordanschlag auf unseren Genossen Julian. Er wurde von drei Neonazis unvermittelt niedergeschlagen und als „schwule Kommunistensau“ bezeichnet, unmittelbar daraufhin zog einer der Angreifer ein Messer und stach bis zu 17 mal auf Julian ein. Glücklicherweise konnte Julian die Angriffe mit seinen Armen abwehren und aufgrund hinzueilender Passanten traten die Neonazis die Flucht an. Er erlitt dabei jedoch schwerwiegende Stich- und Schnittwunden, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.
Für uns reiht sich der Angriff ein in die immer krasser werdenden Übergriffe und Attacken auf Asylsuchende, auf Flüchtlingsunterkünfte, auf linke und alternative Menschen und Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Auch wenn uns in Anbetracht dieser feigen und niederträchtigen Tat gegen unseren Genossen beinahe die Worte fehlten, werden wir niemals verstummen! Keinen Fußbreit für Neonazis und Rassisten!
Wir wünschen dir, lieber Julian, eine baldige Genesung und sind stolz darauf, einen Genossen zu uns zählen zu dürfen, der sich von einem so ungeheuerlichen Angriff auf sein Leben nicht einschüchtern lässt. Für dich ist klar, dass die Antwort auf Feigheit und Niedertracht nur Mut und Solidarität sein können und das du dein politisches und antifaschistisches Engagement unbeirrt fortsetzen wirst.
Sobald du genesen bist, werden wir dich mit aller Tatkraft darin unterstützen
.

Jugendverband mit neuer Besetzung und viel Motivation!

Pressemitteilung der linksjugend [‚solid] Mecklenburg-Vorpommern vom 07.01.2016

Auf der letzten Landesmitgliederversammlung der linksjugend [‚solid] M-V, die kurz vor den Weihnachtsfeiertagen stattfand, hat sich einiges getan.

Nachdem sich ein Präsidium konstituiert hatte und die Tagesordnung beschlossen wurde, standen zunächst viele Personalwahlen auf der Agenda. So wurden u.a. ein neuer geschäftsführender Landessprecher*innenrat und die Vertreter des Landesverbandes auf Bundesebene der linksjugend [‚solid] und auf Landesebene der Partei DIE LINKE. M-V gewählt.

Als nächstes ging es sprichwörtlich ans Eingemachte: Es wurden intensiv verschiedene Themenbereiche diskutiert, die in einem eigenen Jugendwahlkampf der linksjugend [‚solid] M-V zur Landtagswahl 2016 vertreten werden sollen. Im Vordergrund standen dabei insbesondere Themen wie eine ökologische Lebensweisen in unserem ländlich geprägten Flächenland, die Probleme junger Menschen auf dem oftmals perspektivlosen Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern, das gänzliche Fehlen oder immer weitere Wegkürzen öffentlicher Infrastruktur und Einrichtungen in vielen Gegenden Mecklenburg-Vorpommerns und zudem der Erhalt und Ausbau alternativer Jugendprojekte als Orte der Selbstverwirklichung junger Menschen.

Mit dem Auftrag an den Landessprecher*innenrat, die heiß diskutierten Themen in einem Durchführungskonzept für einen Jugendwahlkampf zur Landtagswahl 2016 zusammenzufassen und auf der nächsten Landesmitgliederversammlung zu präsentieren, starten die jungen Genoss*innen der linksjugend [‚solid] mit viel Energie und großer Einsatzbereitschaft in das neue Jahr.

Das war die Landesmitgliederversammlung der linksjugend [‚solid] Mecklenburg-Vorpommern am 19. & 20. Dezember 2015 in Rostock

Zugegeben, die Überschrift wirkt nicht unbedingt einladend zum Weiterzulesen. Doch die vergangene Landesmitgliederversammlung (LMV) der linksjugend [‚solid] Mecklenburg-Vorpommern hatte es in sich – und stimmt positiv.

Die LMV brachte so manche positive Überraschung mit sich. Während in der Vergangenheit hauptsächlich Genoss*innen aus Greifswald und Rostock an landesweiten Veranstaltungen unseres Verbandes teilnahmen, kamen dieses Mal viele Menschen aus anderen Städten und Orten M-V’s dazu. Ein Großteil der jungen Genoss*innen waren völlig neu. Insgesamt kamen über 30 Menschen in die Jugendherrberge am Warnemünder Strand. Für ein Flächenland wie M-V, in dem noch dazu vieler Orts Nazis und andere Rassist*innen täglich den Ton angeben, ist diese Zahl sehr erstaunlich.

Viele neue Gesichter und ein Grußwort

Am Sonnabend um kurz nach 11 Uhr vormittags begann die LMV zunächst mit einer Vorstellungsrunde. Jede*r sagte ein paar Sätze zu sich und viele brachten ihre Spannung und Vorfreude über das Wochenende zum Ausdruck.

In einem kurzen aber dafür inhaltsreichen und konstruktiven Redebeitrag überrbrachte Philipp Bock als neugewähltes Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN. Mecklenburg-Vorpommern die beste Grüße der Partei und regte eine starke Zusammenarbeit zwischen Partei und Jugendverband an. Philipp ist künftig der Ansprechpartner des Landesvorstandes für die linksjugend [‚solid] in Mecklenburg-Vorpommern.

Satzungsändernde Anträge

Nachdem schließlich die Tagesordnung und das Präsidium beschlossen worden waren, ging es ohne Umschweife an die zu behandelnden Satzungsanträge. Insgesamt fünf Satzungsanträge standen auf der Tagesordnung. Satzungen können furchtbar langweilig sein, sind letztlich aber doch essentiell, wenn es um die Regularien des Verbandslebens gehen. Die wohl leidenschaftlichste Diskussion wurde um den Antrag S2 geführt. Hier ging es darum, die Unvereinbarkeit unter anderem mit anderen Parteien aufzuheben – oder eben nicht. Nach einer teilweise emotional aber im Kern doch sehr sachlich und zielorientiert geführten Debatte wurde der S2 in letzter Konsequenz von der Mehrheit der LMV abgelehnt. Auch künftig können Menschen, die u.a. in anderen Parteien engagiert sind, keine offiziellen Mitglieder bei der linksjugend [‚solid] M-V werden.

lsr

Foto: Der neue geschäftsführende Landessprecher*innenrat (v.l.n.r.) Theo, Chris, Lisi und Benny.

Der Wahlmarathon

Nachdem die satzungsändernden Anträge behandelt waren, ging es an die Wahlen. Ein regelrechter Marathon stand an, denn neben einem neuen geschäftsführenden Landessprecher*innenrat (LSR) sollten Delegierte für den Bundeskongreß (BUKO) und den Länderrat der linksjugend [‚solid], sowie Vertreter*innen für den Landesausschuss der Partei und einige andere Gremien gewählt werden. Nach wie vor ist der geringe Anteil an nicht- männlichen Genoss*innen in unserem Landesverband ein Problem und so wurde mehrmals über die Aufhebung der Quote debatiert. Auch hier gab es eine Neuerung im Landesverband: ein Frauenplenum beriet über diesen wichtigen Punkt und teilte anschließend der gesamten LMV ihre Ergebnisse mit, die für alle Teilnehmer*innen entscheidungsgebend waren.

Aus den Erfahrungen der Vergangenheit schien vielen ein arbeitsfähiger LSR als absolut notwendig für eine erfolgreiche politische Arbeit des Landesverbandes. Die Quote wurde deshalb aufgehoben und der neue geschäftsführende LSR besteht für die kommenden zwei Jahre aus Lisi, Benny, Chris – unserem neuen Schatzmeister – und Theo. Die vier werden zusammen mit den Genoss*innen des erweiterten LSR u.a. politische Initiativen und Kampagnen gestalten und Anträge & Ideen aus den Ortsgruppen bearbeiten. Ausdrücklichen Dank der vier gilt den aktiven Genoss*innen des alten LSR, die den Landesverband in der Vergangenheit mitbetreut haben.

Obwohl die Wahlen konzentriert und zielorientiert abliefen, war vielen Genoss*innen anzumerken, dass die Energie nachließ. Da konnten auch Pausen, frische Luft und leckeres Essen kaum noch helfen. Nach dem Ende der Wahlgänge beschlossen wir deshalb, die letzten Tagesordnungspunkte am nächsten Tag zu bearbeiten und den Abend gemeinsam ausklingen zulassen.

Anträge: Landtagswahlen & individuelle Kennzeichnungspflicht von Polizist*innen

Sonntag vormittag ging es weiter im Programm. Zwei ähnlich lautende Anträge zu den anstehenden Landtagswahlen wurden von den beiden Antragsstellern noch am Vorabend zu einem Antrag erarbeitet. Eine Jugendwahlkampagne zu den am 04. September stattfindenden Wahlen wurden von der übergroßen Mehrheit der Anwesenden für gut befunden. Die Diskussion um die grobe Ausrichtung der Themen brauchte dafür etwas länger. Intensive Debatten und der Austausch vieler Meinungen ist für eine Kampagne dieser Art nicht zuletzt deshalb notwendig, weil sie 2016 ein Schwerpunkt unserer politischer Arbeit sein wird. Wir haben uns deshalb sehr viel Zeit genommen, Pausen gemacht und verschiedene Abstimmungen durchgeführt. Am Ende einigten wir uns auf vier Kernpunkte: Prekarisierung, Umwelt-Politik, Flüchtlingsarbeit und Bildungpolitik. Der LSR wird zur kommenden LMV im März ein detailiertes Kampagnen-Konzept vorlegen.

Ein weiterer inhaltlicher Antrag beschäftigte sich mit der individuellen Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamt*innen. Regelmäßig attackieren und kriminalisieren Polizist*innen aus der Anonymität ihrer Uniformen heraus linke und alternative Menschen. Wir werden die Forderung nach einer persönlichen Kennzeichnung von Beamt*innen wieder stärker in die Öffentlichkeit rücken. Neben Informationsmaterial wird es dazu mindestens eine Informationsveranstaltung geben.

Ohne Moos, nix los“ – Finanzen und weitere Wahlen

Last but not least standen die Wahlen neuer Personal-Stellen und die Besprechung des Finanzplanes für das kommende Jahr auf der Tagesordnung.

Künftig wird unser Landesverband mehr Bildungsveranstaltungen organisieren. Die Organisation und Durchführung von großen und vielen inhaltlichen Veranstaltungen ist genauso wichtig wie arbeitsaufwendig. Neben dem großen Arbeitsfeld der Bildungsveranstaltungen sind die Erarbeitung und Durchführung politischer Kampagnen ein zentrales Aufgabengebiet. Um dem neuen Landessprecher*innenrat in seiner Arbeit zu unterstützen und die politische Bildung weiter verstärken zu können, wurden für das kommende Jahr zwei neue Stellen gewählt.

Der Tagesordnungspunkt „Finanzen“ klingt recht trocken, ist aber sogar noch wichtiger als ein gewählter LSR. Denn wie sagt schon ein altes Sprichwort: „Ohne Moos, nix los“. Deshalb rauften alle ihre letzten Energien zusammen und widmeten sich diesem Thema. Das uns im kommenden Jahr zur Verfügung stehenden Geld wird unter anderem in politische Bildungsveranstaltungen und nicht zuletzt unsere Jugendwahlkampagne fließen.

Wir haben Bock!

Die übergroße Mehrheit der Teilnehmer*innen hat die vergangene LMV als sehr positiv wahrgenommen.

Während die politische Arbeit in den vergangenen Jahren sich mehr und mehr auf die beiden Universitätsstädte Greifswald und Rostock zurückzog, haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten neue Sympathisant*innen und Mitglieder gefunden, die neue Ortsgruppen gründen wollen. So gibt es darüber hinaus wieder aktive Genoss*innen in Stralsund, Neustrelitz und Neubrandenburg. Gerade über aktive Solids aus der Viertorestadt freuen sich ältere Genoss*innen, gab es in Neubrandenburg doch bis vor einigen Jahren eine sehr große und aktive Ortsgruppe.

Allein das ist für Menschen, die bereits längere Zeit bei der linksjguend [‚solid] aktiv sind, ein riesiger Grund zur Freude. Ein neugewählter und stark motivierter LSR setzt dem Ganzen das sprichwörtliche Sahnhäupchen auf. Lisis Satz „Ich hab wirklich Bock!“ beschreibt die Gefühle nach der LMV für Viele am besten. In einem ersten Grußschreiben des neugewählten gLSR an die Genoss*innen heißt es zum Abschluss: „Eine andere Welt ist möglich!“ – Lasst uns in den kommenden Monaten und darüber hinaus gemeinsam daran arbeiten, dass wir unserem Ziel einer befreiten Gesellschaft, etwas näher kommen.