Tag Archives: Nazis

Block Neuruppin – Wir waren dabei!

Wir haben uns an der erfolgreichen Blockade des Naziaufmarsches in Neuruppin beteiligt. Nach kurzem Marsch wurden die Nazis durch die Blockade aufgehalten und mussten zurück zum Bahnhof. Die Polizei verhielt sich während der Blockade überraschend friedlich.

Fazit: Eine vorbildlich organisierte Blockade und sogar die Polizei und das Wetter haben mitgespielt. 🙂

Danke an alle, die dabei waren!

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Ruppin hat genug vom rechten Spuk!

Am 9. Juli 2011 wollen ein weiteres Mal Nazis in Neuruppin aufmarschieren. Wieder wollen sie Geschichte verfälschen und die Verbrechen des Dritten Reichs verharmlosen. Ihre Provokationen wollen und werden wir nicht hinnehmen! Es reicht!

Wir protestieren dagegen, dass Neonazis das Demonstrationsrecht missbrauchen, um Demokratie, Frieden und Völkerverständigung zu verhöhnen. Rassismus, Antisemitismus und andere Vorurteile gegenüber sozialen und ethnischen Gruppen dürfen keine Bühne finden. Wir, die Unterzeichnenden rufen dazu auf, gemeinsam am 9. Juli in Neuruppin gegen die Rechtsradikalen und ihr verworrenes Weltbild auf die Straße zu gehen. Gemeinsam mit allen demokratisch gesinnten Menschen der Region wollen wir eintreten für Weltoffenheit und Toleranz.

Dazu laden wir auch unsere Freundinnen und Freunde aus dem In- und Ausland ein: Wir wollen ein weltoffenes Neuruppin der kulturellen und sozialen Vielfalt. “Neuruppin bleibt bunt“ ist ein vielfältiges Bündnis von Kirchengemeinden, Parteien, Parteilosen, Firmen, Vereinen, antifaschistischen Gruppen und Gewerkschaften. Wir stellen uns gemeinsam der rechten Ideologie in den Weg. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen.

Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, gegen Naziaufmärsche gewaltfrei ein deutliches Zeichen zu setzen. In Dresden, Jena, Berlin, in Lübeck, Strausberg und Bernau haben Bürgerinnen und Bürger verhindert, dass Neonazis durch ihre Städte laufen. Lasst uns am 9. Juli unüberhörbar zum Ausdruck bringen: Wir sind die demokratische, antifaschistische Mehrheit.

Bringt Töpfe, Pfannen, Schüsseln und alles mit, was laut ist, um Krach gegen die Nazis zu schlagen.

Neuruppin bleibt bunt.

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No!No!No Pasaràn! Solidarität mit Kreuzberg!

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge versuchten rund 100 Neonazis unter dem Motto “Wahrheit macht frei” am vergangenen Samstag, den 14. Mai, durch Berlin-Kreuzberg zu marschieren. Antifaschistische Verbände, Parteien und Gewerkschaften mobilisierten etwa 400 Gegendemonstrant_innen, die versuchten, den Aufmarsch zu blockieren. Wie die antifaschistische Linke Berlin im Medienportal “indymedia” berichtet, seien die Blockaden erfolgreich gewesen, der Naziaufmarsch musste abgebrochen werden. Die Blockaden erregten die Wut der Neonazis jedoch derart, dass sie sich aufmachten und, nach “taz”-Angaben, Migrant_innen und migrantisch aussehende Passant_innen zusammen schlugen. Die BILD-Zeitung spricht gar davon, dass die Neonazis mit Steinen und Böllern auf Antifaschist_innen losgegangen seien. Diese Aussage wird bislang jedoch von keiner weiteren Tageszeitung bestätigt. […]

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Und wieder kommen Neonazis: 8. Mai Demmin

“Ihr –  habt – den – Krieg verloren! Ihr habt den Krieg verloren! Ihr habt, ihr habt den Krieg verloren!”, sangen nicht wenige Antifaschisten, als die Neonazis sich nach einem halben Tag und auf der Hälfte der Strecke zurück ziehen mussten. Bisher musste die NPD noch in keiner einzigen Stadt, in der sie in Mecklenburg-Vorpommern demonstrierte, auf halber Strecke kehrt machen. In Rostock konnte die NPD-Demo vor einem Jahr über eine andere Route geleitet werden, sodass die Blockaden nur symbolischen Wert hatten. Und obwohl alles ein wenig anders als geplant kam, waren die Blockadegruppen untereinander gut organisiert, den Neonazis immer wieder einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Festung Pommern der Neonazis scheint also doch nicht so sicher zu sein, wie anfangs geglaubt. […]

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Nazis bekamen nur eine Minidemo

Bis auf das Datum änderte sich für die NPD in Greifswald am 01. 05. 2011 fast alles in ihrer ursprünglichen Planung. Zwar fand die Demonstration statt, allerdings nur unter deutlich erschwerten Bedingungen für die sogenannten Nationaldemokrat_innen.

Erst mussten sie fast zwei Stunden warten, bevor sie unter ihrem fragwürdigen Motto “Fremdarbeiter- Invasion stoppen” losmarschieren durften, jedoch nicht, wie geplant über die Hertzstraße, sondern in umgekehrter Richtung über die Hans-Beimler-Straße. Des weiteren wurde die Länge der Route um die Hälfte verkürzt. Grund dafür waren zahlreiche kleinere Blockaden von Antifaschist_innen, die nicht wollten, dass die Nazis ihre menschenfeindlichen Botschaften verbreiten. […]

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Neonazistische Brandanschläge: Ein Grund mehr für Blockaden!

Die Gewaltbereitschaft der Greifswalder Neonazis spitzt sich weiter zu: In der Nacht vom 26. zum 27. April wurde ein parkendes Fahrzeug beim Internationalen Kultur- und Wohnprojekt (IKuWo) angezündet. Zudem wurde die Scheune des alternativen Wagendorfes in Alt-Ungnade mit Hakenkreuzen beschmiert und ebenfalls teilweise in Brand gesteckt.

Das Neonazis Gewalt als legitimes Mittel der Meinungsäußerung betrachten wird durch diese Vorfälle einmal mehr verdeutlicht. So verursachten die Anschläge nicht nur einen erheblichen Sachschaden, “sondern sind ebenfalls als offensichtliche Drohung an die Unterstüzer_innen des Bündnisses Greifswald Nazifrei zu werten” so Claudia Sprengel, Sprecherin der Greifswalder Ortsgruppe Die Linke.SDS/linksjugend [’solid]. “Gerade die feigen Anschläge machen es deutlicher denn je, dass den Neonazis nicht nur am 1. Mai, sondern jederzeit entschieden entgegen getreten werden muss”, betont Sprengel nachdrücklich.

Die Linke.SDS/ linksjugend [’solid] solidarisiert sich mit den Opfern der Brandanschläge und fordert alle Greifswalder_innen dazu auf, bereits morgen ein erstes, deutliches Zeichen gegen Rechte Gewalt zu setzen und um 18 Uhr zur Kundgebung des Bündnisses Greifswald Nazifrei auf dem Marktplatz zu kommen.

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Dresdner CDU bekämpft antifaschistische Jugendarbeit

Wie die Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion berichtet, hat die Dresdener CDU-Fraktion einen Eilantrag gestellt, wonach die finanzielle Unterstützung des Vereins “Roter Baum e.V.”, Träger des Jugendfreizeitzentrums in Dresden-Pieschen, eingestellt werden soll. In dem Eilantrag der konservativen Fraktion heißt es wortwörtlich:

Der Jugendhilfeausschuss wird angewiesen, die im Rahmen der Vorlage V0884/10 beabsichtigte Förderung des Vereins Roter Baum e. V. allenfalls unter den Vorbehalt des Widerrufs zu bewilligen. Der Vorbehalt des Widerrufs bezieht sich auf die Ergebnisse der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden im Zusammenhang mit den extremistischen Gewalttaten gegen die Polizei am 19.02.2011. Die Förderung ist zu widerrufen, falls der Verein materiell oder personell an strafrechtlich relevanten Aktivitäten im Zusammenhang mit den gewalttätigen Ausschreitungen beteiligt gewesen wäre.

Begründet wird der Antrag mit gewalttätigen extremistischen Aktivitäten während der antifaschistischen Blockadeaktionen am 19. Februar. “Solange nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Verein, das Jugendzentrum oder Vereinsvertreter in Straftaten mit den extremistischen Übergriffen verwickelt sind, sollte die Förderung des Vereins unter Widerrufsvorbehalt
gestellt werden”, begründet der CDU Fraktionsvorsitzende Georg Böhme-Korn den Antrag weiter. […]

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Naziaufmarsch in Teterow stoppen!

Da gibts mal wieder was zu tun für die Antifa: Gerade haben wir den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich verhindert, da plant die NPD in Teterow einen Aufmarsch. Wir wollen kein ruhiges Hinterland für Nazis, deswegen müssen wir wieder aktiv werden und den Faschos ein weiteres Mal ihre braune Suppe versalzen. Wir werden versuchen Mitfahrgelegenheiten in MV zu organisieren – also wenn ihr noch nicht wisst, wie ihr nach Teterow kommt oder hinfahrt und noch Platz im Auto habt, dann meldet euch unter bus@solid-mv.de

Wir sehen uns in Teterow!

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Dresden: Kein Fußbreit den Neonazis – auch nicht am 13. Februar

Schon 2010 beteiligte sich Die Linke.SDS und die Linksjugend [‘solid] an der erfolgreichen Blockade der Nazi-Aufmärsche in Dresden anlässlich des Bombenmassakers im Jahre 1945. Die Neo-Braunen haben aus der Vergangenheit wohl nicht viel gelernt, und versuchten dieses Jahr erneut, dieses Datum mit ihrer Ideologie zu besetzen. Dem stellten sich Anhänger und Sympathisanten aus dem gesamten Bundesgebiet entgegen. Die Linksjugend [‘solid] M-V konnte in Zusammenarbeit mit der LINKEN, den Grünen und dem Bündnis „Bunt statt Braun“ 4 Busse nach Dresden entsenden.

Mit von der Partie waren Mitglieder aus fast allen Ortsgruppen. Bereits der Anfang war beschwerlich, wurde den Bussen doch verboten, in die Stadt hineinzufahren. So setzte sich der grüne Arm / lila Finger bereits auf der Autobahn in Bewegung, scheiterte zunächst an einer Pfefferspray – und Schlagstöcke einsetzenden Polizeiblockade, fand dann über Umwege aber doch die gewünschte Position, um die Marschrouten der Neonazis zu stoppen. […]

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Mitfahrgelegenheit: [’solid] M-V organisiert Busse nach Dresden!

Die Vorbereitungen für die Verhinderun des größten Naziaufmarsches in Europa sind in vollem Gange. Die erste Auflage der Mobi-Zeitung des Bündnisses Dresden nazifrei ist bereits nach wenigen Tagen vergriffen gewesen – Plakate und postkartengroße Aufkleber hängen in nahezu jeder größeren Stadt.
Doch reicht das schon? Die ganze Mobilisierung nützt natürlich nur, wenn auch Leute nach Dresden fahren. Deshalb organisiert die linksjugend [’solid] M-V Busse, die zum 19. Februar nach Dresden fahren. Der Fahrtpreis beträgt 10€. Wenn ihr gemeinsam mit uns die Neofaschisten am Marschieren hinmdern wollt, dann meldet euch unter bus@solid-mv.de an! Nähere Infos bekommt ihr dann. Also worauf wartet ihr? E-Mailpostfach öffnen, Adressat_In eingeben und Anfrage abschicken.

Egal ob Dresden, Dortmund oder anderswo:
Naziaufmärsche blockieren ist unser Recht!

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